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                  Giuseppe Verdi: Un ballo in maschera

Dritter im Bunde der Stimmstarken war Stefan Adam als Renato. Er war schon in Tambosis quirliger "Falstaff"-Inszenierung ein in jeder Beziehung überwältigender Ritter gewesen und verlieh auch dem Renato vokalen Nachdruck, wobei ihm Falstaffs Parlando noch etwas besser lag als die langen, weniger facettenreichen Melodiebögen des schwedischen Königsmörders. Bedrohlich formte er dennoch sein "Eri tu!" aus und hatte auch noch genügend Energie, um im Finalensemble stimmlich das Heft in der Hand zu behalten.

 S. Mauß, Das Opernglas, 11/2o13


                  Giuseppe Verdi: Un ballo in maschera

Stefan Adam greift in die schier unerschöpflichen Vorräte seiner stimmlichen Darstellungsfähigkeiten. Mit üppig strömender, edler Stimmkraft gestaltet er den besorgten, herzlichen und zum Helfen entschlossenen Vertrauten genauso überzeugend, wie  den sich betrogen und hintergangen fühlenden Ehemann und Freund mit tiefem Schmerz und kalter Wut. Das geht unter die Haut und da darf auch mal ein Ton wegbrechen.

 Bernd Stopka, omm, 16.09.2013


                  Richard Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg

Stefan Adam verweigerte dem Beckmesser zu Recht (auch stimmlich) jede Karikatur und gab ihn als tragische Figur, als einen Sänger, der für seine Kunst leiden muß. Stark.

 Henning Queren, NP, 10.06.2013


                  Richard Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg

Sefan Adam gab ein grandioses Beckmesser-Debüt. Ein runder, satter Bariton mit einer großen Klangpalette, die er zu intensiver Gestaltung in voller Breite nutzt. Er ist ein außergewöhnlicher Sängerdarsteller der Extraklsse mit besonders ausgeprägtem komisch-tragischen Talent - schauspielerisch wie stimmlich. Eine große Leistung, trotz eines Schmisses im zweiten Akt.

 Bernd Stopka, omm, 10.06.2013


                  Richard Wagner: Siegfried

Eine regelrechte Entdeckung ist Stefan Adam als fulminanter Alberich, (...)

Roberto Becker, omm, 11.04.2013