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                  Siegfried Matthus: Nachtlieder

Denn im Mittelpunkt der „Nachtlieder" steht die Stimme. Stefan Adams Bariton scheint wie gemacht für diesen Reigen. Kraftvoll, intensiv und nuancenreich singt sich Adam durchs Werk. Bis zur „Mitternachtsmaus". Die Vertonung des Gedichts von Christian Morgenstern ist eine heiter-verspielte Petitesse in diesem sonst ernsten Werk. Der Sänger kostet diesen Exkurs genüsslich aus.
Die Durchdringung der Offenbarung ist zum Teil düster und auch dissonant, aber zum Ende glätten sich die Wogen, und Stefan Adam stimmt die letzten Zeilen eines anonymen Gedichts an: „Es leuchten die Balken rot und grell / Die Nacht ist hell!"

Mario Schwegmann, Münstersche Zeitung, 25.o2.2o12


                  Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem

B

ariton Stefan Adam setzt mit seiner kraftvollen, aber sensiblen Interpretation die

Glanzpunkte des Abends, wenn er mit den Soli „Herr, lehre doch mich“ und „Siehe, ich sage euch ein Geheimnis“ beim Zuhörer Gänsehaut erzeugt. Die von Brahms angelegte Spannung kommt bei seiner Interpretation voll zum Zuge.

Elmar Schilling, Westfälische Nachrichten, 3o.o1.2o12


                  Landgraf Alexander Friedrich von Hessen: Fatthume op. 4

E

infühlsam, mit schlankem Bariton, vortrefflicher Deklamation und großer Gelassenheit beschwor Adam traumhafte Naturstimmungen.

Eva Schumann, op-online.de, o1.o5.2o12


                  Josef Haydn: Die Schöpfung

Adam ist ein Gentleman. Mit noblem Gebaren beugt er sich zu seiner Eva herab: „Komm, folge mir! Ich leite dich.“ Der erste Mensch auf Erden weiß das Glück zu schätzen, das ihm in Gestalt seiner Gefährtin begegnet. Und auch das Publikum ist beglückt - weil der Bariton gleichen Namens ihm seine Stimme gibt. Stefan Adam hatte dieser „Schöpfung“ so manches Glanzlicht aufgesetzt, (…)
Erster Gänsehaut-Moment: Natürlich Raphaels Arie „Rollend in schäumenden Wellen“ - und die ist bei Stefan Adam kein Schelmenstreich, sondern alttestamentarische Würde pur. Singt er gegen das beliebte „Papa Haydn“-Klischee an oder hat sein Bass einfach zu viel markige Schwärze für sprudelnden Haydn-Spaß? Egal, wenn nur die Gänsehaut schön prickelt. Diese Stimme nimmt es mit schmetternden Trompeten auf, macht jedes Rezitativ zur packenden Erzählung und klingt am Ende doch ganz sanft. Wenn Adam den Adam singt.

Arndt Zinkat, Westfälische Nachrichten Münster, 19.o7.2o1o


                  Felix Mendelssohn: Elias

In der Titelrolle glänzt Bariton Stefan Adam von der Staatsoper Hannover, wo er Partien wie den Alberich im "Ring des Nibelungen" singt. Adam besitzt eine voluminöse und raumgreifende Stimme, die den Zuhörer bis ins Mark erschüttern kann. Den Elias gestaltet er als einen Propheten, der von seiner Mission überzeugt ist, ohne ihn zum religiösen Fanatiker zu machen. In den Ensebmles hält sich der Bariton mit der großen Stimme aber wohltuend zurück.

Stefan Arndt, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 15.12.2oo9