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                  Liederabend Staatstheater Kassel mit Brahms und Schubert-Liedern

Nach der Pause begeisterte Stefan Adam mit deutschem Repertoire, mit Brahms’ „Vier ernsten Gesängen“ und einer Strauss-Auswahl. Jedes Wort war da zu verstehen. Dabei kam der Bariton ohne pedantische Textarbeit aus. Bei allen Feinheiten wirkte sein Singen vor allem durchströmende Unmittelbarkeit – Leidenschaft als erste Natur, ohne Inszenierung des Gefühls. Von beeindruckender Grandezza war, wie er den Strauss’schen Ohrwurm „Zueignung“ vortrug.

Georg Pepi, Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, o5.o5.2oo6


                  Johannes Brahms: Ein Deutsches Requiem

Und vor allem Stefan Adam, der mit seinem wunderbar glänzenden Bass etwa das Glaubensgeheimnis von der Auferstehung der Toten als leuchtende Gewissheit in die restlos ausverkaufte Marienkirche hinein zu rufen vermochte.

Lippische Landeszeitung, 03.11.2oo4


                  F. Mendelssohn: Elias

Draußen prasselt der Regen. Drinnen verkündete Stefan Adam mit bedrohlichem Seher-Baß schreckliche Dürre. Aber keine Frage: Dieser Mann weiß, wovon er singt. Schließlich ist Adam keine Geringerer als Elias, eine der erhabensten Propheten-Gestalten des Alten Testamentes. (...) diesen biblischen Charakter aus Felix Mendelssohns üppig ausmalender Komponistenfeder verkörpert Adam mit einer heroischen Wucht und sonorem Selbstbewußtsein, die spätestens seit seiner virtuosen Arie „ist nicht des Herrn Wort wie ein Feuer“ keinen Zweifel mehr ließen über die Allmacht des alttestamentarischen Gottes. Einen besseren Titelhelden hätte sich Ellen Beinert also kaum wünschen können für ihren „Elias“ in der Observantenkirche.

Markus Küper, Westfälische Nachrichten Münster, 27.o1.2oo3